Bikepacking Trans Verdon: Tag 6

Diesen Bericht unserer letzten Etappe auf dem Trans Verdon Trail schreibe ich bereits im Bus, welcher uns von Manosque via Digne les Bains zurück nach Barcelonnette bringt.

Die Zeit ist rasend schnell vergangen und unser Abenteuer viel zu früh beendet.

Nach einer geruhsamen Nacht im Lavendelzimmer unserer Gastgeber Thomas und Barbara genossen wir das reichhaltige Frühstück und unterhielten uns mit anderen Gästen. Es hatte in der Nacht geregnet und so hatten wir es nicht super eilig auf unsere Räder zu kommen.

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Bikepacking Trans Verdon: Tag 5

Der heutige Bericht erscheint spät, weil wir zum Nachtessen in ein 15km entferntes Städtchen mitfahren durften. Barbara und Stefan, welche zufällig im gleichen B&B einquartiert sind, erwiesen uns freundlicherweise diesen Dienst.

Die Tatsache, dass hier in den kleineren Dörfern der Gegend zu dieser Jahreszeit praktisch alles geschlossen hat, wird für uns Bikepacker, mit begrenzter Reichweite, etwas zum Problem.

Ohne die Hilfe der beiden, hätten wir wohl einfach ein paar Riegel verdrückt, denn wir waren zu müde, um die Distanz mit dem Rad zu bewältigen. Die heutige Etappe war hart und wir erreichten erst spät unser Ziel in St. Laurent du Verdon. Die tieferen Temperaturen, bedingt durch die Absenz der Sonne und Trailabschnitte mit vielen Schiebestücken erschwerten unsere heutige Aufgabe.

Das Wort „läuft“ hatte heute definitiv einen anderen Sinn als gestern…😬

Dabei fing es noch ganz harmlos an. Die ersten Kilometer auf der heutigen Etappe liessen ein gemächliches Einrollen mit Pausen zu Pflücken von Brombeeren zu.

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Bikepacking Trans Verdon: Tag 4

Es gibt Tage, da läuft es einfach. Heute war so ein Tag. Schon das Frühstück war erste Sahne, und vorher schon das Bett! Oh ja, das Bett…

Über französische Betten könnte man  wohl einen eigenen Bericht verfassen.

Und so lief es auch auf der heutigen Etappe. Ein nicht allzu steiles Strässchen wand sich von Beginn weg charmant bergan, bis auf einen Hügelzug und gab ab und an fantastische Blicke auf die Seenlandschaft unter uns frei.

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Bikepacking Trans Verdon: Tag 3

Nach einer etwas kühlen Nacht im ungeheizten Zimmerchen machten wir uns beim Erscheinen der ersten Sonnenstrahlen auf den Weg in Richtung Saint André les Alpes, welches am Nordrand des schönen Lac de Castillon liegt. Die ersten Kilometer führten uns stetig leicht ansteigend über eine total verdorrte Hochebene. Da sich im Winter offensichlich Langläufer auf der gleichen Route tummeln, war der Weg entsprechend breit angelegt.

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Bikepacking Trans Verdon: Tag 2

Der heutige Tag zeigte sich von Beginn weg von seiner besten Seite. Petrus hatte wohl verpennt und so schlich sich stahlblauer Himmel ans Firmament. Dafür war Väterchen Frost auf Zack und schickte über Nacht eisige Temperaturen und Raureif.

Manno war das kalt am Morgen! Selten freute ich mich so sehr, dass es erstmal hoch ging…

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Bikepacking Trans Verdon: Tag 1

Bevor ihr alle denkt, ich sei ein Sklaventreiber, möchte ich eins vorweg schicken…

Es war Sabine’s Idee!

Damit bin ich von allen Verdächtigungen entlastet und die Geschichte kann beginnen…

Die Trans Verdon ist eine ausgeschilderte Bikeroute, welche an der Quelle des Flusses „Verdon“ auf 2248m beginnt, und 260km weiter südlich in Gréoux-les-Bains endet.

Dazwischen sollen eine Woche feinste Trails auf uns warten. Da lassen wir uns nicht zweimal bitten…

Nun, wie das Quellen so an sich haben, starten sie meist in der Höhe. Im Falle des Verdonflusses oben auf dem Col d’Allos. Diesen galt es von Barcelonnette aus, wo wir vom Auto aufs Bike unsattelten, erst einmal zu erklimmen, bevor das eigentliche Abenteuer beginnen konnte.

Achtung, Fertig, Loos…

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Bikepacking Abruzzen: Rückreisetag

Sen Aursern

Kaum angekommen in Avezzano, unserem Start- und Zielort, musste umgehend die Heimreise organisiert- und natürlich unser erfolgreicher Abruzzotto gefeiert werden. Wir hatten ja bereits in der Capanna di Sevice geübt – wie praktisch, dass unweit des Hotels gleich das Avezzano Blues Festival stattfand😊


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Bikepacking Abruzzen: Tag 6

Rundfahrt durch Cavalieres Campeggio

Heute kehrten wir zurück in die Region um L’Aquila. Die Folgen des verheerenden Erdbebens von 2009 mit 308 Toten und 65’000 (!) Obdachlosen sind nach wie vor überall sichtbar. Ganze Dörfer sind komplett ausgestorben, Straßen werden nicht mehr unterhalten, uralte Baudenkmäler liegen in Schutt und Asche.
Wir erinnern uns daran, wie der damalige Premierminister Silvio Berlusconi den Überlebenden der Katastrophe Mut zusprechen wollte, als er ihnen erklärte, sie sollten sich in den Notunterkünften fühlen wie an einem Wochenende auf dem Campeggio…

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Gestern der Imperatore, heute der Cavaliere.

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Bikepacking Abruzzen: Tag 5

Der Imperatore lässt seine Muskeln spielen

Der Gran Sasso ist mit seinen 2912m der höchste Berg der Apennin-Halbinsel und besonders von der Ostseite, unserem heutigen Startort, sehr eindrucksvoll, wenn er sich nicht gerade mit Wolken kleidet…😉


Auf seiner Nordseite befindet sich der südlichste Gletscher Europas. Er geht ins ca. 2200m hohe Karstgebirge des Campo Imperatore über, wo Mussolini 1943 festgehalten wurde, bevor die SS ihn befreite.
So viel zu den Fakten.

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