Dani meint Part 2: Die Sache mit dem Campen

Keine Frage, nirgends ist man der Natur so nahe wie im Zelt unter freiem Himmel.

Ganz besonders hier in Colorado, wo man oft weit weg von der Zivilisation den Sternenhimmel und die Milchstrasse wunderbar ungestört und stundenlang beobachten kann.

Bei aller Liebe für’s Campen gibt aber doch einige Details zu bedenken:

Erstens muss das Equipment dazu ausgeklügelt und superleicht sein, wenn man nicht schon auf dem Trail Sterne sehen möchte.

In unserem Falle ein 700gr-Duplex-Zweierzelt von Z-Packs.

Die Schlafsäcke sind sogenannte Quilts, also ohne Kapuze, ein Pfund das Stück. Mätteli aufblasbare Neo-Air SL, 3/4 Länge muss reichen.

Kleidung nebst Unterwäsche 80gr-Hosen von Montbell, ein Merino-T-Shirt, ein dünnes Fleece-Shirt mit Kapuze plus eine dünne Primaloft-Jacke mit Kapuze, welche wir abends und in den kalten Nächten auch zum Schlafen tragen (müssen).

Dann natürlich nebst unseren Bikeklamotten, die wir unter Tag tragen (nur 1 Satz natürlich !) noch Regenjacke und-Hose, die wir hoffentlich nie brauchen werden.

Campieren ist hier übrigens eigentlich überall erlaubt, wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Die Amis sind denn auch begeisterte Camper. Allerdings vorzugsweise im klimatisierten 40-Tönner mit Offroadbuggy im Kofferraum zum Wandern und angehängtem Van für Tagesausflüge.

Offizielle Campingplätze gibt’s recht viele. Allerdings sind die nicht zu vergleichen mit dem Schweizer Standard- ein Plumpsklo (inkl. WC-Papier!) hat‘s eigentlich immer, Trinkwasser manchmal. Dusche oder Minimarkt sucht man allerdings vergebens.

Darum sind wir nicht unglücklich, wenn wir alle 2-3 Tage mal dem Sternenhimmel etwas weniger nah sind und nicht in Winterjacken schlafen müssen…