Bikepacking CT Tag 6: Sonntagsfährtli zum Weltuntergang

Wie es sich für einen Sonntag gehört, gönnten wir uns heute etwas mehr Zeit und einen feinen Brunch vor dem Start.

Gestern hatten wir uns mal wieder in bewährter Manier einen Teil eines bereits besetzten Zeltplatzes bei vier jungen Leuten aus Denver erschwatzt. Und nebenbei am Lagerfeuer unsere Englischskills auf Vordermann gebracht und so einiges über Land&Leute hier in Colorado erfahren.

Zum Beispiel, dass hier aktiv Wölfe wiederangesiedelt werden – mit den uns aus der Heimat bekannten Freuden und Leiden.

Nun, die empfindlich kühlen Nachttemperaturen bereiteten uns grössere Sorgen als allfälliges Wolfsgeheul.

Zu unserer Überraschung und Freude bekochten uns die neusten Zeltplatzfreunde vor unserer Weiterfahrt heute Morgen mit French Toast (Fotzelschnitten), Scrambled Eggs (Rührei) und Kaffee! Thank you soooooo much guys, we really appreciated it!

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Dani meint Part 1: Das Wort zum Sonntag

The American Way of Biking.

Obwohl das Mountainbike in den USA erfunden wurde, unterscheidet sich das Biken ennet dem grossen Teich ziemlich stark von dem in den Alpen.

Zum einen wären da die Trails, welche nicht alte Säumerwege und damit möglichst direkte Verbindungen sind, sondern eigens zum Naturgenuss erstellt wurden und meist an einem Parkplatz starten. Sie sind eigentlich nie steil, schlängeln sich wie Flowtrails durch die Gegend und können grundsätzlich in beide Richtungen befahren werden. Hütten oder Alpen sucht man hier vergebens. Erlaubt ist in der Regel wandern, reiten und bio-biken, E-Bikes sind auf den allermeisten Trails verboten.

Weil Forst- oder Nebenstrassen hier etwa gleich gängig wie Donald-Trump-Supporter in der Schweiz sind, ist man eigentlich konstant auf Wanderwegen unterwegs. Was bedeutet, dass man für 20km auch mal einen ganzen Tag einplanen muss.

Da der Durchschnitts-Ami seine klimatisierte Komfortzone nur zum Jagen oder Fischen verlässt, kriegt man auch selten brauchbare Auskünfte zu Wegführung oder

Verpflegungsmöglichkeiten. „Only 10 Minutes away“ bedeutet in der Regel eine knappe Viertelstunde auf dem Highway, also 30km entfernt…

Obwohl stets freundlich, sind die Biker oder Wanderer, denen wir begegnen, in der Regel ziemlich freakig, eher wortkarg und fast ein wenig missionarisch unterwegs.

Und noch was: Da UNSERE Motoren hier statt mit Müesli mit Junkfood betankt werden, sind unsere Verdauungstrakte stillgelegt. Wir vermissen unterwegs also auch keine Toiletten…

Bikepacking CT Tag 5: Kulturschock am Halfmoon Creek

Dass die Rückkehr in die Zivilisation uns nicht besonders leicht fiel, überraschte uns nicht. Aber sicherlich nicht so und auch nicht heute.

Aber alles schön der Reihe nach:

Dank Primaloftjacken und Thermowäsche überstanden wir die Zeltnacht in Camp Hale erstaunlich unbeschadet.

Und die Trails bis Leadville waren schön und trotz Höhenlage nicht überaus anstrengend.

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Bikepacking CT Tag4: Wo selbst den Murmeltieren das Pfeifen vergeht

Heute ging’s zum ersten Mal ans Eingemachte. Schon zehn Minuten nach unserem ausgiebigen Burrito-Breakfast drückten wir unsere kleinsten Übersetzungen bei maximaler Pulsfrequenz zum Trailhead hoch. Wir waren eindringlich gewarnt worden vor der Ten-Mile-Ridge – und das zu Recht.

Es war der bisher schwerste, längste und vor allem höchste Pass auf unserer Abenteuerreise.

Zum Glück hatten wir genau für solche Aufstiege extra kleinere Übersetzungen montiert, als wir sie zu Hause verwenden. (26×9-50 für die Experten unter euch).

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Bikepacking CT Tag 2: Maschinengewehrfeuer zum Zmorgä, saure Beine zum Zmittag und mehLAN zum Znacht

Mr. Jetlag hatte uns diese Nacht in Ruhe gelassen. Und einer von uns beiden hatte sogar sehr gut geschlafen auf 2400müm in unserem 700g-Zelt.

Geweckt wurden wir um 06.00 Uhr von Sonnenstrahlen, Krähengeschrei – und Maschinengewehrfeuer.

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Bikepacking CT Tag 1: Besuch bei alten Freunden

„Ich will keinen Stress am Flughafen!“ Mit diesen Worten kündigte ich Dani an, mein Bike bereits zuhause in die Kiste für den Flug zu verlanden. Dass mir das der Flughafen Zürich übel nahm und mir fortan allerlei Zusatzrunden auferlegte, konnte ich da noch nicht ahnen.

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