Ja, wir hätten in Bella Italia bleiben können. Dolce Vita, Pizza&Gelato. Ja, es wär schöner im nur 50km entfernten Nizza am Strand zu liegen. Und ja, wir hatten Pneus montiert, die wir noch nie auf einen solchen Trip mitgenommen hatten.
Aber dass der Empfang durch les bleus dermassen garstig sein würde, hätten wir dann doch nicht erwartet.
Der Start bei den gewohnt freundlichen Italienern war gut. Sehr gut sogar. Der Seniorchef unseres Albergos chauffierte uns mit Mats Caddy zu unserem Start auf den Passo St. Anna. Das sparte Zeit, Kraft und Geld. Und weil der Fahrstil des Rentners für schweizerische Verhältnisse ziemlich sportlich war, brauchten wir auch keine Aufwärmübungen am Start. Wir hatten beide bereits ziemlich geschwitzt.

Auf dem Bike ging’s dann auch gleich ziemlich zur Sache. Steil, ruppig und lose war der Untergrund.
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